Geschafft: Marco Stawinski besteht die LAPL(A)-Prüfung auf dem TMG

Im April 2025 haben wir hier über Marcos ersten Alleinflug auf unserer DR400 „Remo“ berichtet – damals nach nur 45 Starts und in beeindruckendem Tempo. Danach lief dann fast nichts mehr nach Plan.

Umso schöner ist der heutige Tag: Marco Stawinski hat seine LAPL(A)-Prüfung auf dem TMG bestanden – dem Reisemotorsegler, bei uns dem SF25 Heubach Falke (100 PS). Herzlichen Glückwunsch, Marco! 🎉

Der „harte Weg“: Motorschaden, Rollschaden, Motorwechsel

Marco ist am 08.03.2025 bei uns eingetreten, mit dem Ziel LAPL(A) auf unserer DR400. Er flog längst allein und stand kurz vor dem Überlandflug, als die „Remo“ einen Motorschaden hatte.

Also stieg er auf den TMG um, um voranzukommen. Dann bremsten Prüfungstermine und das BZF – ohne Sprechfunkzeugnis kein Solo-Überlandflug. Ausgerechnet am Tag der bestandenen BZF-Prüfung gab es am Falken einen Rollschaden.

Der rechte Tragflügel musste repariert werden, und das zog sich über Monate. Kaum war der Falke wieder fertig, kam der Motorwechsel dazwischen. Dazu ein neuer Job, der Marco viel unterwegs sein lässt.

Prüfung bestanden: Marco Stawinski nach dem Prüfungsflug an unserem SF25 Heubach Falke D-KYNT.
Prüfung bestanden: Marco Stawinski nach dem Prüfungsflug an unserem SF25 Heubach Falke D-KYNT.

Zwischen den Regenschauern nach Dinslaken und zurück

Vor dem Fliegen stellte der Prüfer erst mündliche Fragen. Danach ging es zum Flieger – Außencheck, und los nach Dinslaken Schwarze Heide.

Weiter sollte es Richtung Weeze gehen. Aber das Wetter schenkte nichts: Marco musste ständig zwischen Regenschauern und unter erschwerten Bedingungen fliegen. Weeze wurde ausgelassen, es ging zurück nach Grefrath.

Am Ende standen 3 Landungen und 1:21 Stunden Flugzeit im Bordbuch – alles andere als „Bilderbuch“, und gerade deshalb aussagekräftig. 👍

Der Prüfer war begeistert – und vom Falken gleich mit

Der Prüfer war nach der Prüfung sichtlich angetan davon, wie Marco das gemacht hat: kein „Durchwinken“, sondern ein gründlicher Check unter Bedingungen, die einem nichts geschenkt haben.

Und noch etwas hat ihn gefreut: Er war begeistert von der Instrumentierung und dem Zustand unseres Falken. Ein Kompliment, das allen gilt, die dafür über den Winter in der Werkstatt stehen.

Vom ersten Solo zur Prüfung – konsequent erarbeitet

Seit dem Eintritt stehen bei Marco gut 80 Flüge und knapp 40 Flugstunden im Buch – inklusive Ausbildungszeit, verteilt auf die DR400 und den Falken. Erarbeitet hat er sich das geduldig, hartnäckig und ohne zu jammern.

Mit bestandener Prüfung ist der Falke für ihn jetzt nicht mehr nur „Trainingsgerät“, sondern echtes Reiseflugzeug: sauber planen, sicher navigieren, Wetter im Blick behalten, Entscheidungen treffen – und am Ende präzise landen.

Marco, richtig stark – Respekt für Deine Ausdauer!

Betreut wurde Marco in der Ausbildung überwiegend von Sebastian Walter und Felix Hupperten, unterstützt von Klaus Kronig und Michael Müllers. Genau so lebt Ausbildung im Verein: gemeinsam, abgestimmt und mit viel Geduld im Hintergrund.

Wir gratulieren Dir herzlich zur bestandenen Prüfung und freuen uns darauf, Dich bald auf Strecke zu sehen: Blue skies und always happy landings!


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