Heute war wieder so ein Tag, an dem alle am Platz stehenbleiben: Tobias Hell hat seine A-Prüfung geflogen – den ersten Alleinflug im Segelflug. Drei Runden, alle drei sauber, und danach das Sträußchen. 🎉
Angefangen in Aachen, weitergemacht bei uns
Tobias hat den Segelflug nicht bei uns kennengelernt, sondern in Aachen. Letztes Jahr hat er sich entschlossen, seine Ausbildung im Grenzland fortzuführen – seinen ersten Segelflug bei uns machte er im August 2025.
Seitdem stehen 38 Schulungsflüge mit Fluglehrer im Buch. Rechnet man Aachen dazu, sind es insgesamt 79 Starts – 45 davon im vergangenen Jahr bei uns.
In Flugstunden klingt das nach wenig, und das ist es auch: Eine Platzrunde am Seil dauert ein paar Minuten. Was zählt, ist die Zahl der Starts und Landungen – und da war er längst dort, wo man hin muss.
Vier Kontrollflüge, dann drei Runden allein
Der Tag lief so, wie er laufen soll. Morgens drei Kontrollflüge an der Winde mit Fluglehrer Volker Cronjäger, am frühen Nachmittag noch einer mit Felix Hupperten. Danach war klar: Es passt.
Am Nachmittag ging Tobias dann dreimal allein an die Winde, auf unserem Doppelsitzer Grob G 103 C „Twin III“. Ruhig, konzentriert und sauber geflogen – genau so, wie man sich das wünscht. 👍
Und wie geht es weiter? Erst einmal „Runden drehen“, bis die Platzrunde sitzt wie von selbst. Danach führt der Weg Schritt für Schritt weiter – irgendwann raus aus der Platzrunde und Richtung Lizenz.

Tobias, richtig stark – und willkommen im Klub derer, die schon mal ganz allein da oben waren!
Was ist eigentlich die „A-Prüfung“?
Wer den Begriff zum ersten Mal hört, denkt an eine Behörde. Ist es aber nicht: Die A-Prüfung ist kein amtlicher Schein, sondern ein Ausbildungsnachweis im Verein – der erste Alleinflug, bestätigt vom Fluglehrer.
Bis dahin sitzt bei jedem Start ein Fluglehrer hinten drin. Irgendwann sagt er nichts mehr, weil es nichts mehr zu sagen gibt – und dann steigt er aus. Das ist der Moment. Danach geht die Ausbildung weiter Richtung Lizenz.
Und danach? Das Sträußchen. Ein Strauß frischer Zweige, überreicht vom Fluglehrer, dazu Handschlag und meistens ein Bild fürs Album. Warum ausgerechnet Zweige, weiß bei uns niemand mehr so genau – gemacht wird es trotzdem, seit Generationen.
Betreut wurde Tobias von einer ganzen Reihe unserer Fluglehrer: überwiegend von Nils Kronig, Klaus Kronig, Thomas Hinss und Felix Hupperten, dazu Michael Müllers, Conrad Gerte, Robin Barzen, Torsten Beyer und Thomas J. Schmidt. Freigegeben hat ihn heute Volker Cronjäger.
Genau so lebt Ausbildung im Verein: gemeinsam, abgestimmt und mit viel Erfahrung im Hintergrund.
Lust bekommen? Bei uns läuft gerade die Saison.
An jedem flugtauglichen Wochenende ist bei uns Betrieb am Platz – und genau dann sieht man am besten, was lautloses Fliegen eigentlich ausmacht (und warum Segelflieger dabei so breit grinsen).
Kommt einfach vorbei, schaut Euch den Flugbetrieb an und lernt uns kennen. Wir zeigen Euch den Verein, die Flugzeuge und erklären Euch ganz entspannt, wie die Ausbildung bei uns abläuft.
👉 Interesse? Meldet Euch über unser Kontaktformular – dann finden wir einen Termin am Platz.
Wir freuen uns auf Euch!
